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Ausklang und Fazit

Nach dem Auslaufen aus Rotterdam nahmen wir im Buffetreaurant noch ein Mittag zu uns. Wie jeden tag trafen wir uns zufällig und speisten dann mit 3 Familien. Das Wetter war toll, Manni und ich hatten mit der Sonne so unsere Probleme, worauf wir den Schatten förmlich suchten. Vorbei an den weitläufigen Hafenanlagen ging die Fahrt bis wir irgendwann das offene Meer erreichten, das Heck des Schiffes mit den neuen Möbeln lädt hier förmlich zum Verweilen ein. Das wurde dann auch reichlich genutzt, manch Unterhaltung wurde geführt oder auch mal die Seele baumeln gelassen. Mich übermannte da teilweise die Müdigkeit und nickte förmlich ein. So zog sich der Nachmittag bis zum Abend durch, mal waren alle anwesend, mal verabschiedete sich der ein oder andere und ging anderen Beschäftigungen nach. Sicher wurden da auch noch viele Fotos vom Schiff gemacht, aber davon möchte ich an anderer Stelle berichten. So war der Abend schnell heran, richtige Lust bzw Hunger hatten wir alle nicht, deshalb beschlossen wir später, ca. gegen 20.00 Uhr, zum Abendessen zu gehen.

Gesagt, getan aber wie der Teufel so will, es war bei unserem beliebten Kellner Hans aus der Steiermark kein Platz frei. Also kurzum, verschoben wir das ganze um eine weitere halbe Stunde und begaben uns dann nochmals ins Restaurant „Vier Jahreszeiten“, aber auch diesmal waren nicht ausreichend Plätze frei. Kurz gesagt, wir zogen um, Hans betreute uns trotzdem, er ist einfach Spitze. Auch hier wurden wir wieder festlich bedient, es war eine wirklich gute Erfahrung, Service, Essen und Zusammenstellung haben wirklich gepaßt.

Den weiteren Abend beendeten wir in der Pacific Lounge, aber für mich war dann bald das Ende erreicht.

Früh am Morgen wurde ich gegen 07.15 Uhr munter, ich sah aus dem Fenster und dachte es wäre noch genügend Zeit bis zum Einlaufen. So nutzte ich die Zeit und arbeitete am Blog, irgendwann gegen 08.00 Uhr sah ich erneut aus dem fenster und wir waren in Höhe des Containerhafens. Jetzt war Eile angesagt, Koffer packen, Frühstück einnehmen und alle notwendigen Dinge bei der Abreise noch erledigen. Unser gemeinsames System funktioniert an dieser Stelle, so dass wir noch gemeinsam mit den Freunden das Frühstück zu uns nehmen konnten. Gegen 09.15 Uhr waren wir dann am Terminal, aber die Ausschiffung ließ noch etwas auf sich warten. Aber auch diese Zeit verging recht schnell, um 10.00 Uhr verließ ich das Schiff und holte das Auto, weitere 15 min später begannen wir unsere völlig problemlose Fahrt in Richtung Heimat. So endete ein kurzer, erlebnisreicher und schöner Kurzurlaub!

Mein Fazit!

Kurzkreuzfahrten und Jungfernfahrten sind für die Unternehmen ein Lückenfüller. Viele suchen gerade diese Möglichkeiten um preiswerten Urlaub zu machen. Dies war aber nun gar nicht unser Begehr, sondern die Gewinnung von Erkenntnissen, wie sich Besatzung, Servicebereich und Gegebnheiten aufeinander einstellen. Das Schiff und die Reederei waren die Hauptziele, wir möchten unseren Erfahrungskreis diesbezüglich erweitern.

Die gesamte Besatzung hat sich nach der ersten 3 Tage Fahrt gut aufeinander eingestellt, die Abläufe sind im großen und ganzen schon für den Gast kaum spürbar. Das Schiff ist noch nicht fertig umgebaut, man werkelt überall, aber deutliche Verbesserungen waren spürbar. Es gibt sicher Dinge die es zu verbessern gibt, Beispiele dafür sind:

  • Crewmitglieder bevölkern untereinander Abends die Bars und besetzen diese
  • teilweise unzulängliche Abstimmung zwischen den Führungskräften
  • Sauberkeit des Schiffes ist noch nicht vollständig gegeben
  • technische Einrichtungen (Klimaanlagen, Wasserheizung, Toiletten) arbeiten nicht oder nur eingeschränkt

Aber es gibt viel positives zu berichten und das ist für mich das wichtigere:

  • Absolut freundliche Besatzung, die auf Wünsche und Fragen reagiert
  • Kompetente Ansprechpartner in den wichtigen Bereichen
  • Sehr freundliches Servicepersonal
  • hoher Wiedererkennungswert, auf den sehr großer Wert gelegt wird
  • nette, freundliche Gesten während der gesamten Kreuzfahrt
  • viele Nettigkeiten und Geschenke

Das Schiff hat sicher schon einige Jahre auf dem Buckel, es hat aber einen eigenen Flair, den der Veranstalter gut in sein Konzept einbringt. Die Neugestaltung der Bars und teilweise der öffentlichen Bereiche empfinde ich als sehr gelungen und ebenso ansprechend. Gäste die dieses Schiff für eine Kreuzfahrt buchen, werden sicher viel Spaß und Freude daran empfinden.

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Rotterdam

Am nächsten Morgen liefen wir im größten Hafen Europas in Rotterdam ein. Das Hafengelände ist sehr weitläufig und voller Industrie geprägt. Wir bekamen einiges davon beim Frühstück schon mit, da wir ja seit langem mal wieder einen Ausflug gebucht hatten. Gegen 07.30 Uhr begaben wir uns dann zum Frühstück, bei herrlichem Sonnenschein ebenfalls wieder auf der Außenterrasse auf Deck 8. Es war zwar etwas windig, aber für die kommende halbe Stunde ging das schon. Nach dem Frühstück gesellten wir uns in die Schlange der Wartenden für den Ausflug. Wir haben wieder einmal bemerkt, warum wir diese Art Ausflüge nicht machen wollen. Nörgelnde Passagiere zu organisatorisch unfähigen Besatzungsmitgliedern, all das bekamen wir wieder mal mit. Nach etwa 20 min Wartezeit waren wir dann im Bus und es ging ab nach Delft.

Die Städte waren noch sehr ruhig, was durch den Feiertag erklärbar war. So kamen wir schnell nach Delft, bekannt als Porzelan Stadt. So war es nicht verwunderlich das wie eine entsprechende Manufaktur anschauten. Hier hat mir allerdings die Organisation nicht gefallen, wenn 5 Busse durch das Gebäude durchgeschleift werden ist das eine Zumutung. Somit war dieser Teil für uns schnell beendet, das Interesse an solchen Dingen war ja sowieso sehr klein.

Weiter ging es dann in die Innenstadt von Delft, die recht schön anzusehen war. Wir hatten dort einige Minuten wo ich mich fotografisch dieser Stadt nähern konnte.

Im Anschluß des Besuches in Delft fuhren wir nach Den Haag, den Regierungssitz Hollands. Das gute Wetter, der Feiertag zog dann doch viele Holländer ans Meer, was wir im Bus sehr deutlich mit bekamen. Wir sind zunächst an die Küste von Scheveninngen gefahren, wo wir einen kleinen Imbiß zu uns nahmen und dann nochmal durch die Innenstadt um ein paar wchtige Gebäude anzusehen. In Den Haag ist auch der Sitz der Königin von den den Niederlanden, das Kriegsverbrecher Tribunal mit entsprechenden Einrichtungen und das Haus des Friedens.

Nun ging es zurück zum Schiff, denn das Auslaufen stand unmittelbar bevor. Kurz vor dem Hafen hatten wir noch einen guten Blick auf die beiden Kreuzfahrtschiffe die im Hafen lagen. Kurz darauf fuhren wir auch gleich los und unser Nachmittags- und Abendprogramm begann.

Amsterdam

Gegen 14.00 Uhr erreichten wir den Hafen von Amsterdam, nachdem wir schon vorher die gesamte Fahrt durch den Nordsee Kanal miterlebten. Dabei war auch eine Schleuse, die wir durchqueren mußten.Am Anleger wurden wir vom Schwesternschiff der MS Albatros begrüßt, viele Besatzungsmitglieder begrüßten sich lautstark von Schiff zu Schiff,denn dies war zum Teil deren alte Heimat.

Nach ca. 30min Wartezeit konnten wir dann von Bord gehen. Zunächst gingen wir zu Fuß gen Innenstadt, freundliche Hostessen wiesen uns den Weg und verkauften auch gleich Tickets für eine Krachtenfahrt.So war unseres Ziel für den Ausflug beschlossene Sache. Wir fanden dann auch gleich den Anleger und begaben uns dann auf eine ca. 1 stündige Tour durch die zahlreichen und sehenswerten Krachten von Amsterdam. Man kann sicher einiges dazu berichten, ich möchte an hand der wenigen Bilder nur ein paar Eindrücke zeigen.

Nachdem wir wieder am Bahnhof ankamen, unternahmen wir dann noch einen Rundgang durch das Zentrum von Amsterdam. Wir fanden dann auch gleich eine der wichtigsten Einkaufsstraßen, tranken unterwegs noch ein leckeres Bier und saugten viele Eindrücke dieser sehr schönen und jungen Stadt auf.

Dann gings wieder zurück zum Schiff, nach dem leckeren Abendessen trafen wir uns dann anschließend auf Deck 4 am Heck in der wundervollen kleinen Phoenix Bar. Diese wird sicher ein Magnet für alle Nachtschwärmer werden. Morgen sind wir in Rotterdam, ich werde dann erneut berichten.

Der erste halbe Seetag

Guten Morgen! Heute früh, Augen auf, Sonnenschein. Die gute Laune wächst, also schnell an Deck um zu frühstücken. Ein Platz wurde schnell gefunden auf der Lido Terasseund den Sonnenschein genossen. Wenig später kam dann Manni mit Frau und wie abgesprochen auch noch Michael mit Frau. Da mußte doch schnell ein Bild gemacht werden.

Im Anschluß suchten wir die Kabine auf um auf die Rettungsübung zu warten. Ich nutzte gleich die Zeit um am Blog was zu machen.Die Rettungsübung verlief auch wieder anders als bei anderen Reederein. Son intensiv wurden wir noch nie in Sicherheitstechnische Angelegenheiten eingewiesen wie auf diesem Schiff. Zu was das gut ist werden wir bis zum Schluß der Reise wissen.

In der Bordzeitung wurde groß auf den Frühschoppen hingewiesen, der um 11.00 Uhr beginnen sollte. Freibier und lecker Essen war versprochen. Das es eine halbe Stunde später begann, tat der Sache keinen Abbruch, dafür gabs umso länger das Freibier. Bei herrlichem Wetter haben wir das ganze Fest sehr genossen, das Mittagessen haben wir auch zu diesem entsprechenden Charakter eingenommen, mit Bratwurst, Sauerkraut, Leberkäse oder Weißwurst! Nun bereiten wir uns auf die Ankunft in Amsterdam vor, ich hoffe das setzte sich genauso fort wie das bisherige!

@ Christina: Die Besatzung tut alles dafür das die kleinen Unzulänglichkeiten nicht ins Gewicht fallen, Einschiffung, Abendessen, Frühstück und alles andere läuft völlig problemlos bisher ab. So muß Urlaub sein!

An Bord angekommen

An Bord angekommen wurden wir auf Deck 8 geleitet und konnten dort einen Mittagssnack und Freibier zu uns nehmen. An dieser Stelle vertrieben wir uns die Zeit bis wir gegen 15.00 Uhr auf unsere Kabinen konnten. Diese sind freundlich und zu bisher gewohnten, anders eingerichtet. Man sieht es auf den Bildern ganz gut.


Nachdem wir dann die Koffer auf der Kabine hatten, unternahmen wir einen Rundgang durch das Schiff. Deck 3 war angesagt und wir gingen durch den Fotoshop, hin zur Lobby und dann tarfen wir Manni und Frau. Ein herzliches Willkommen und ein angeregtes Gespräch entstand. So beschlossen wir schnell Platz zu nehmen und ein Willkommenstrunk nahmen wir zu uns. Später kamen dann noch Angelika und Michael zu uns, die uns an unseren Avataren erkannten. So war das erste KF-Treffen schon im vollen Gange.

Wir gingen dann zum Auslaufen an Deck, Hamburg von der Schiffsseite zu sehen muß ja was besonderes sein. Leider öffnete der Himmel seine Schleusen, trotzdem blieben wir an Deck.

So verbrachten wir anschließend das Abendessen und später dann noch in der Pacific Lounge den ersten Abend. Es ist sicher der Beginn einer schönen Reise. Bis Später!

Vorfreude aufs Schiff

Gegen 09.30 Uhr verliessen wir dann das Hotel, ich wollte eigentlich nch Bilder vom Hotel machen, naja wiedermal vergessen!

Nachdem wir dann unser Auto noch für die Rückfahrt aufgetankt hatten, liessen wir uns vom Navi zum Cruise Center führen. Unterwegs dachte ich das dies nicht stimmen kann, wir fuhren durch das Hafengelände kreuz und quer, aber irgendwann erreichten wir das Center. Kurz umgesehen und orientiert, nun wollten wir die Koffer abgeben. Das war leider noch nicht möglich, es ist eben bei Phoenix anders organisiert.

Wir schauten auf die Uhr und irgendwann mußte das Schiff ja mal ankommen. Am MARCO POLO Center vorbei zum Ufer der Elbe, da sahen wir sie gerade an den Leinen der Schlepper kommen.

Nun war warten angesagt, die Einschiffung und das Check In sollten gegen 13.00 Uhr beginnen. Da der Himmel sich zunehmend zuzog verbachten wir die gesamte Zeit im Cruise Terminal. Nebenan stand ein 60m hohes Riesenrad, ich nutzte die Gelegenheit das Schiff schon mal von oben zu fotografieren, was mich dann aber nochmal 5 Euro kostete.

Nun verliessen auch die ehemaligen Gäste das Schiff, aus dem Forum wußten wir von einigen Bekannten das diese ebenfalls auf dem Schiff waren. Schon beim Einlaufen hatten wir uns per Winken und auch lautstark begrüßt, im Terminal hatten wir uns dann herzlich begrüßt. Einige Worte wurden ausgetauscht und noch ein gemeinsames Bild gemacht.

So gestaltete sich die Wartezeit doch wesentlich kürzer als sie in Wirklichkeit war. Wir hatten ja genügend Zeit das Cruise Terminal uns anzusehen, naja für eine Weltstadt ist dies eigentlich eine Zumutung. Ein paar Container übereinander gestellt, mit einem einfachen Pultdach versehen und ein paar Galsfenster eingebaut, das nennt sich nun Cruise Center von Hamburg. Es ist sicher Verbesserung in Aussicht, aber es ist dieser Sadt eigentlich nicht würdig.

Die Wartezeit neigte sich dem Ende, die Schlange wuchs zunehmend. Jetzt wurde Sekt für alle Wartenden ausgegeben und ein Besatzungsmitglied bereitete uns auf den Check In vor, der dann auch 13.00 Uhr begann. Auf die Kabinen konnten wir noch nicht, statt dessen wurde wir für Freibier und einen Snack auf Deck 8 zwischen geparkt. Aber, nun sind wir auf dem Schiff!

Guten Morgen

Heute nun ist es soweit, die Reise mit der MS Artania soll beginnen. Noch sitzen wir im Hotel Hagemann und haben gerade unser Frühstück hinter uns gebracht und geniessen noch für ein paar Augenblicke dieses Hotel. Man kann es durchaus empfehlen, klein und gemütlich und trotzdem proffessionell. Die Auskünfte die uns die Mitarbeiter gegeben haben, hatten einen wirklichen Mehrwert für uns Reisende.

Nun freuen wir uns auf die Einschiffung und noch eine Hafenrundfahrt durch den Hamburger Hafen, bis es dann auf die große Reise geht. Ich werde dann erneute Bericht erstatten.